Der Schriftsteller Tashi Rabten schreibt einen Brief aus dem Gefängnis

07.11.2012 : „Freunde, seid Ihr wohlauf? Wie geht es unserem geliebten Kind mit dem Aussehen einer Muschelschnecke, dem gebirgigen Leib, der einen Panzer aus Buchstaben trägt und mit lebendigem Geiste wirkt? Wie alt ist er nun? Leben Me Che und Gyaltsig in Freiheit? Ich frage mich, wo Zhog, Gyen, Yang und Me sind? Lassen sie ihre Stimmen noch inmitten von Sturm und Regen erschallen? Weiterlesen>>>

Zufluchtsort Dharamsala, India

21 Aug. 2012, In ihre typischen dunkelroten und ärmellosen Roben gehüllt, die Beine übereinandergeschlagen, sitzen ein paar Dutzend buddhistische Mönche auf dem Steinfußboden des Kirti-Klosters in Dharamsala - und murmeln ihre Gebete vor sich hin. Manchmal scheint der hypnotische Gesang fast bedrohlich anzuschwellen und in einen Gefühlsausbruch zu münden.  Weiterlesen>>

Lhasa: Ein neuer „Ort der Rassentrennung“ - von Woeser

Dies ist der dritte Artikel von Woeser, der von den Folgen der Selbstverbrennungen in Lhasa, als sich am 27. Mai 2012 zwei Tibeter in Flammen setzten, handelt. Davor schrieb sie: „Saga Dawa in Flames“ und „Fire Extinguishers and Apartheid“. Die Bilder sind von der Seite Sina Weibo [Sina Weibo ist der Name des größten chinesischen Mikroblogging-Dienstes]. Weiterlesen>>>

Deutsch-chinesische Wirtschaftsbeziehung: Roter Teppich für China

Frank­fur­ter All­ge­meine Zei­tung, 28.4.12,  von Chris­tian Gei­nitz, Johan­nes Rit­ter - Die Deut­schen hofie­ren die Chi­ne­sen. Die freie Welt wird von der unfreien abhän­gi­ger. Und auch ethisch ist es bedenk­lich, das repres­sive Sys­tem wei­ter zu stärken. Die A2 ist eine viel­be­fah­rene Auto­bahn. Aber die Kolonne, die sich am ver­gan­ge­nen Mon­tag von Han­no­ver aus Rich­tung Osten in Bewe­gung setzt, muss kei­nen Stau fürch­ten. Denn die Poli­zei hat ganze Arbeit geleis­tet: 80 Kilo­me­ter der meist drei­spu­ri­gen Asphalt­piste sind an die­sem Mit­tag für den nor­ma­len Ver­kehr gesperrt, Brü­cken und Park­plätze abge­rie­gelt. Wir machen den Weg frei — für Wen Jia­bao, Superstar. Weiterlesen>>>

Kultur ohne Freiheit – Eine Realität in der VR China Infolge des Primats der Politik Ein Kommentar zum Chinesischen Kulturjahr 2012 in Deutschland von Tsewang Norbu* Deutsch &  English language)

Mit einem gemischten Konzert der Chinesischen Philharmoniker am 30. Januar im Konzerthaus in Berlin ist das Chinesische Kulturjahr 2012 in Deutschland feierlich eröffnet worden und der Veranstaltungsreigen geht erst im Dezember zu Ende. Damit will die VR China den 40. Jahrestag der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und China in verschiedenen Teilen Deutschlands spektakulär begehen.

SELF-IMMOLATION UND BUDDHISMUS – by Jamyang Norbu la

Das jiddische Wort "Chuzpe", sprich "huspa", hat exakt die gleiche Bedeutung wie das tibetische Wort "Hamba"und auch Aktien eines vorbeifahrenden Klangqualität zu. Leo Rosten, der Humorist, definiert Chuzpe als "dass die Qualität in einen Mann, der seine Mutter und Vater getötet haben verankert, wirft sich auf die Gnade des Gerichts, weil er ein Waisenkind ist."

"Tibet is Burning" By Woeser la

Am 27. Februar 2009, starb der 24-jährige Mönch Tapey aus Kirti Kloster in Amdo, Ngaba, von Selbstverbrennung, es war vielleicht das erste Mal, dass jemand aus der tibetischen Region Selbstverbrennung verwendet, um seinen Willen zu äußern. Ich schrieb in einem Artikel mit dem Titel "Tapey, A Martyr, der seinen Körper geopfert": "Er hob den Snowlion Flagge und ein Foto von Seiner Heiligkeit, zündete er sich eine Benzin-getränkte Gewand und nahm den brennenden Bündel auf die Straße mit dem Ziel der Protest gegen die Dunkelheit, umgeben Tibet hatte. " Weiterlesen>>>


Indien muss aufwachen, um chinesische Bedrohung

by Shishir Gupta | Hindustan Times
Nach einer Fahrt in einem Schneckentempo auf einer Achse zu brechen praktisch nicht existent Bergstraße von Gangtok, trifft die Wahrheit eine hart an der windigen 14.140 Fuß hoch Nathu La auf der alten Seidenstraße nach Lhasa in der Autonomen Region Tibet (TAR) von China.
Von der Null-Linie der schwer bewachten Pass, beginnt eine zweispurige schwarzen Straße, die überquert die dünne tibetischen Hochebene und erreicht Lhasa, einige 428 Kilometer entfernt, in nur sieben Stunden am Fahrzeug Geschwindigkeiten bis 160 km pro Stunde. 

Ed Douglas

China is fuelling the fires of Tibetan resistance By Ed Douglas

Im Jahre 1951 wurde Phuntsok Wangyal ein junger Tibeter kommunistischen bestimmt, um dringend benötigte soziale und politische Reformen in seine Heimat zu bringen. Er marschierte in die vorab Kontingent der Volksbefreiungsarmee, die Lhasa im Jahr 1951 erreicht und wurde zum mächtigsten tibetischen Figur in der neuen kommunistischen Regimes. Aus diesem Grund betrachten viele Tibeter ihn als Verräter.

Doch von 1958 wurde Phuntsok Wangyal Stern auf dem Rückzug. Maos Anti-Rechts-Bewegung markiert ihn und er wurde in Peking aufgefordert, Selbstkritik zu unterziehen. Sein Verbrechen? 

Obama empfängt den Dalai Lama & die Chinesischen Machthaber fühlen sich Verletzt

Seine Heiligkeit der Dalai Lama wurde am 17.07.2011 von US Präsident Obama empfangen, und das kommunistische Regime in Peking reagiert sehr pikiert. Es verhält sich wieder einmal  wie jemand, der einen Gesichtsverlust befürchtet. Es ist lächerlich,  einem souveränen Staatsoberhaupt  vorschreiben zu wollen, wen es zu empfangen und wen es nicht zu empfangen hat. Das chinesische kommunistische Regime will nicht, dass durch solche Treffen und ähnliche Maßnahmen seine grausamen Vergehen in Tibet in der Öffentlichkeit publik werden. Mehr...

Tibet unter den "Schlimmsten der Schlimmen“

Phuntsok, ein Mönch des Klosters Kirti, verbrannte sich am 16. März 2011 selbst, genau 3 Jahre nach dem brutalen Vorgehen gegen die Tibeter in Ngaba am 16. März 2008. Zwei weitere Tibeter starben seitdem, zig weitere wurden verhaftet, während die Situation im Kloster Kirti weiterhin angespannt bleibt. Tibet gehört zu den weltweit repressivsten Ländern der Welt, dessen Bürger unter systematischen und weit verbreiteten Menschenrechtsverletzungen leiden, sagt ein neuer Bericht, der am 3. Juni (2011) bei der laufenden 17. Sitzung des UN-Menschenrechtsrats in Genf veröffentlicht wurde. Mehr...

4 Jahre Haft für tibetischen Schriftsteller

Tashi Rabten, Autor des verbotenen Buches  "Written in Blood"

Der einflussreiche tibetische Schriftsteller Tashi Rabten (Pseudonym: Theurang) wurde von einem chinesischen Gericht in Osttibet zu einer 4-jährigen Haftstrafe  verurteilt. Der Ngaba Intermediate People's Court verurteilte Tashi Rabten am 2. Juni 2011 in einer seiner Familie und seinen Freunden verschlossenen Verhandlung. Laut Radio Free Asia befand das Gericht Tashi Rabten, den Redakteur der verbotenen Literaturzeitschrift  "Shar Dungri" (Schneeberge des Ostens), schuldig der  "Anstiftung zu Aktivitäten, die die Nation spalten".  Tashi Rabten, Student der Nordwest Nationalitäten Universität  in Lanzhou, wurde am 6. April 2010 verhaftet und sechs Monate später in einer Haftanstalt im Landkreis Barkham (chin. Ma`erkang) in der „Tibetischen Autonomen Präfektur“ (TAP) Ngaba (chin. Aba)  aufgespürt.

 Seine Berichte über die Proteste von 2008 in Tibet und sein Buch "Written in Blood" (Mit Blut geschrieben), dessen Kopien später von Regierungsbeamten beschlagnahmt worden waren, hatten Tashi "großen Respekt und  große Beliebtheit" unter Intellektuellen und gewöhnlichen Lesern gebracht.  Tashi Rabten stammt aus dem Landkreis  Dzoege (chin. Ruo'ergai) in Ngaba, in der Provinz Sichuan in der tibetischen Region Kham. 2010 sollte er seinen Hochschulabschluss machen. Anfang dieses Jahres wurden drei tibetische Schriftsteller bis zu vier Jahren Haft  verurteilt, während der bekannte tibetische Intellektuelle Tagyal bis zur Gerichtsverhandlung auf Kaution freigelassen wurde, nachdem er seit Oktober letzten Jahres sechs Monaten Haft verbüßt hatte.  Das anhaltende harte Vorgehen gegen bekannte tibetische Intellektuelle und Künstler von Seiten der chinesischen Regierung ist auf breite internationale Verurteilung gestoßen.

Quelle: Phayul, Samstag,  04.06.2011 Übersetzt aus dem Englischen: Tsering Ngodup und Doris Ngodup-Widdra, Heidelberg

Videokonferenz: “Wie ich Seine Heiligkeit den Dalai Lama traf – ohne einen Reisepass”

 

Vor sie­ben Jah­ren habe ich in mei­ner Essay-Sammlung Xizàng Bijì (Tibet-Aufzeichnungen) über ein Grup­pen­foto, auf dem ein Vater und sein Sohn abge­bil­det waren, die heim­lich von Lhasa nach Dha­ram­sala unter­wegs waren, Fol­gen­des geschrie­ben: „Er, der Beschei­den­heit und Lie­bens­wür­dig­keit auf bei­den Sei­ten aus­strahlt, aber die Mitte umfasst, ist der berühm­teste aller from­men Tibe­ter, der gütigste Mensch, der am meis­ten ersehnt wird – der Dalai Lama“. Weiterlesen>>>

Mein Tibeter-Sein ... (im Exil in Indien)   By Tenzin Tsundue, 26.12.2007

Neununddreißig Jahre im Exil. Trotzdem, keine Nation unterstützt uns Nicht eine einzige verfluchte Nation! Wir sind Flüchtlinge hier, Das Volk von einem verlorenen Land. Bürger keiner Nation. Tibeter : Sympathie-Typen der Welt, Gelassene Mönche und übersprudelnde Traditionalisten; ein Lakh und mehrere Tausend, schön gemischt und versenkt in verschiedene assimilierende kulturelle Hegemonien. Bei jeder Kontrollstelle und jedem Verwaltungsbüro, Bin ich ein 'Indischer Tibeter". Meine Registrationsbescheinigung, Erneuere ich jedes Jahr mit einem Salaam. Ein Ausländer, geboren in Indien. Ich bin eher ein Inder, Abgesehen von meinem schlitzäugigen tibetischen Gesicht. Nepalese ? Thailänder ? Japaner? Chinese? Naga ? Manipuri ? Aber niemals die Frage - "Tibeter?" Ich bin Tibeter. Aber ich bin nicht aus Tibet. Nie dort gewesen. Doch ich träume dort zu sterben. (Lakh: 100.000 auf Hindi) Übersetzt aus dem Englischen von Tsering Ngodup

Chinesen entlarven Beijings Lügen über Tibet

Die Online-Publikation Mitte Mai 2009 eines neuen, schonungslosen Berichts über wichtige Aspekte der tatsächlichen Situation im heutigen Tibet ist in vieler Hinsicht bedeutsam, obwohl sie keine unmittelbare Auswirkung auf die chinesische Politik in Tibet haben wird. Veröffentlicht von der„Initiative Offene Verfassung“, eine NGO, die von Juristen und Intellektuellen in Beijing geleitet wird, ist sie keineswegs eine Kritik an oder Rechtfertigung der traditionellen tibetischen Gesellschaft und des alten tibetischen Regierungs systems, die 1959 in jeder Hinsicht nicht mehr zeitgemäß waren, wie es sich in dem Abgrund von Hilflosigkeit bei der chinesischen Invasion  zeigte. Weiterlesen>>>

'Tibets neue Aristokratie schlimmer als die alte'

China mag die tibetische Aristokratie vor 1959 als tyrannisch und ausbeuterisch verurteilen. Aber nach der chinesischen Thinktank Gongmeng Consulting Co., Ltd. (oder der Open Constitution Initiative), die 2003 von Juraprofessoren der Beijing Universität, denen sich viele Beijinger Wirtschaftsprofessoren anschlossen, gegründet wurde, ist die neue Aristokratie, die die alte ersetzt hat, noch schlimmer. Ihr Bericht sagt, dass die chinesische Herrschaft in Tibet auf ethnischer Ungleichheit gegründet sei und eine sich selbst bedienende Elite verewige.  Zu diesem Ergebnis kam - laut ihrem Blog vom 19. Mai 2009 auf der Fool's Moutain Website, eine Feldforschung von Mitgliedern des 'Thinktank' nach den März-2008-Protesten auf dem ganzen tibetischen Plateau. Weiterlesen>>>

Ihr habt die Gewehre, ich einen Stift

Neuerscheinung von Tsering Woeser im Lungta Verlag

Als am 10. März 2008 in Lhasa Unruhen ausbrechen, beginnt Tsering Woeser – zunächst als Blog – die täglichen Proteste, ihre Ausdehnung über ganz Tibet und die Reaktionen der chinesischen Sicherheitskräfte zu dokumentieren. Zu einer Zeit, als Tibet für ausländische Beobachter gesperrt ist und somit kaum unabhängige Informationen verfügbar sind, wird Woesers Blog zu einer der Hauptinformationsquellen – ein aufrüttelndes Zeugnis der Unterdrückung in Tibet. Das Buch erscheint im Oktober, Vorbestellungen beim Lungta Verlag der Tibet Initiative Deutschland e.V. unter: www.lungta-verlag.de Taschenbuch, ca. 200 Seiten, € 16,95, CHF 25,50, ISBN 978-3-00-028220-1

Die Übergabe des Deutschen Medienpreises für S.H. Dalai Lama

Bericht über die Übergabe des Deutschen Medienpreises für das Dalai Lama am 10. Februar 2009

Am 10.02.2009 habe ich auf Einladung der Deutschen Medien Control GmBH bei der Verleihung des deutschen Medienpreises in Baden- Baden als Vorsitzender des Vereins der Tibeter in Deutschland e. V. teilgenommen.

Der Deutscher Medienpreis 2008 wurde an S.H. für seinen Weg des gewaltfreien Kampfes für die Rechte des tibetischen Volkes, für sein langjähriges Engagement für die Harmonie unter den Weltreligionen und für seinen Appell an die Entwicklung der inneren menschliche Werte verliehen. Weiterlesen>>>